NBH PROFI – Software für Nachbarschaftshilfen

Anerkennung als Angebot zur Unterstützung im Alltag

Sie können noch so gute Arbeit leisten – ohne diese Anerkennung erstattet keine Pflegekasse eine einzige Ihrer Rechnungen. Sie ist der Schlüssel zum Entlastungsbetrag.

Warum sie nötig ist

§ 45a SGB XI beschreibt, was ein „Angebot zur Unterstützung im Alltag" ist: Betreuungsangebote, Entlastungsangebote für Pflegende und Angebote zur Entlastung im Alltag – also genau das, was eine Nachbarschaftshilfe tut. Nur Leistungen solcher anerkannten Angebote dürfen Pflegebedürftige über den Entlastungsbetrag abrechnen.

Das Bundesgesetz setzt dabei nur den Rahmen. Die Einzelheiten regelt jedes Bundesland selbst, in eigenen Verordnungen. Deshalb gibt es keine bundesweit gültige Checkliste – und deshalb ist der erste Schritt immer derselbe: herausfinden, welche Verordnung bei Ihnen gilt und wer sie anwendet.

Wer den Antrag bearbeitet

Zuständig ist je nach Bundesland eine Landesbehörde, ein Landesamt oder eine bei den Pflegekassen angesiedelte Stelle. In Baden-Württemberg etwa richtet sich die Anerkennung nach der Verordnung über Unterstützungsangebote im Alltag; andere Länder haben eigene Regelwerke mit anderen Namen.

Der schnellste Weg zur richtigen Stelle: Rufen Sie bei einer bereits anerkannten Nachbarschaftshilfe in Ihrer Nähe an und fragen Sie, wohin deren Antrag ging. Das spart die Suche durch Verordnungstexte.

Was üblicherweise verlangt wird

Die Anforderungen unterscheiden sich, aber diese Punkte tauchen fast überall auf:

Der Punkt, der später Arbeit macht: die Dokumentation

Die Anerkennung ist kein einmaliger Akt. Sie bringt laufende Pflichten mit sich, und die meisten davon laufen auf dasselbe hinaus: Sie müssen jederzeit belegen können, welcher Einsatz stattgefunden hat. Datum, Dauer, Leistungsart, Helferin, Kunde. Das brauchen Sie für die Abrechnung mit den Pflegekassen ohnehin – und bei einer Prüfung ist es die Grundlage.

Wer das in einer Excel-Liste führt, kommt eine Weile durch. Sobald mehrere Personen erfassen, mehrere Kassen abrechnen und Helferstunden auch noch auf Freibeträge angerechnet werden müssen, braucht es eine Stelle, an der alles zusammenläuft. Dafür ist eine saubere Stundenerfassung der Ausgangspunkt.

Zeitplan

Rechnen Sie mit mehreren Monaten zwischen Antrag und Bescheid – Nachfragen und fehlende Unterlagen eingerechnet. Wenn Sie gerade erst eine Nachbarschaftshilfe gründen, setzen Sie die Anerkennung deshalb früh auf die Liste, nicht erst dann, wenn die ersten Kunden nach der Kassenabrechnung fragen.

Dokumentation, die einer Prüfung standhält

NBH PROFI hält Einsätze, Stunden, Helferdaten und Rechnungen an einer Stelle zusammen – nachvollziehbar und auswertbar. Sehen Sie es sich in Ruhe an.

Stand: September 2026. Die Anerkennung richtet sich nach dem Recht Ihres Bundeslandes; Anforderungen und Zuständigkeiten unterscheiden sich und ändern sich. Maßgeblich ist die Auskunft der für Sie zuständigen Stelle.

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