NBH PROFI – Software für Nachbarschaftshilfen

Datenschutz in der Nachbarschaftshilfe

Eine Nachbarschaftshilfe weiß, wer allein lebt, wer nicht mehr gut laufen kann und wer welche Diagnose hat. Das sind die sensibelsten Daten überhaupt – und sie liegen oft auf dem privaten Rechner der Einsatzleitung.

Warum die Anforderungen hier höher sind

Die DSGVO unterscheidet zwischen normalen personenbezogenen Daten und besonderen Kategorien. Gesundheitsdaten gehören zur zweiten Gruppe, und mit einem Pflegegrad, einer Diagnose oder auch nur der Notiz „kommt allein nicht mehr die Treppe hoch" verarbeiten Sie genau solche Daten.

Für Sie heißt das: Es reicht nicht, dass die Verarbeitung nützlich ist. Sie brauchen eine tragfähige Rechtsgrundlage, in der Regel die ausdrückliche Einwilligung der betroffenen Person oder die Erforderlichkeit zur Erfüllung des Vertrags – und Sie müssen die Daten besonders schützen.

Für kirchliche Träger gilt zusätzlich eigenes Recht

Wenn Ihre Nachbarschaftshilfe in Trägerschaft einer Kirchengemeinde steht, gilt nicht die DSGVO allein, sondern das Datenschutzrecht der jeweiligen Kirche: im katholischen Bereich das Kirchliche Datenschutzgesetz (KDG), im evangelischen das DSG-EKD. Inhaltlich sind sie der DSGVO nachgebildet, unterscheiden sich aber in Zuständigkeiten, Meldewegen und Aufsicht.

Praktisch bedeutet das vor allem: Zuständig ist nicht die staatliche Landesdatenschutzbehörde, sondern die kirchliche Datenschutzaufsicht – und Ihr Träger hat in der Regel eigene Vorgaben dazu, welche Systeme eingesetzt werden dürfen. Fragen Sie dort nach, bevor Sie sich für eine Lösung entscheiden.

Die fünf häufigsten Fehler

Was Sie konkret brauchen

Warum das gerade jetzt Thema ist

Mehrere Träger haben begonnen, den Einsatz datenschutzkonformer Software verbindlich vorzuschreiben. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart etwa verlangt das ab 2027 von allen Organisierten Nachbarschaftshilfen in kirchengemeindlicher Trägerschaft – und fördert die Umstellung mit 600 Euro. Die Excel-Liste auf dem Privatrechner ist damit an vielen Orten keine Option mehr.

Betrieb im deutschen Rechenzentrum

NBH PROFI läuft verschlüsselt, mit getrennten Zugängen je Rolle, eigenen Mandanten je Verein und regelmäßiger Datensicherung. Die Auftragsverarbeitungsvereinbarung bekommen Sie von uns.

Stand: September 2026. Dieser Text gibt einen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung. Für kirchliche Träger gelten KDG bzw. DSG-EKD und die Vorgaben der jeweiligen Datenschutzaufsicht.

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